Das Heckpferd

Das ständige Ballett der sich auf den Blumen niederlassenden Bienen belebt die Tiefebene. Diese summende malerische Umgebung wird durch eine andere Show aufgehellt, diejenige, wo Heckpferde friedlich weiden. Was für eine köstliche Annäherung der Mutter Natur… Die Pferde bewegen sich mit gebeugten Köpfen langsam voran. Ihre schwarzen Mähnen und grauen Schweifhaare fügen einen dunkleren Hauch bei zu dieser lebhaften und bunten Palette, welche Mutter Natur hie und da mit viel Phantasie in der Wiese darbietet.

Ein wiederhergestelltes Wildpferd

Der ursprüngliche Tarpan ist einer der Vorfahren des domestizierten Pferdes. Als Wildpferd in ganz Europa verbreitet, wurde die Art vor 500 Jahren domestiziert und wegen Überjagung und Lebensraumverringerung Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Die letzten wilden Exemplare wurden im Bialowieza Wald in Polen wahrgenommen. Zwei Programme haben versucht, die Art mit Hilfe von Nebenlinien und gekreuzten Nachfahren wiederherzustellen. Das Experiment in Polen hat in dem Konikpferd, das Jenige der Gebrüder Heck in Deutschland in dem Heckpferd resultiert. Die beiden Produkte ähneln sich sehr.

Der Tarpan ist ein kleiner Falbe mit grauem Fell und schwarzer Mähne mit hellen Strähnen. Er hat einen Aalstrich, einen dunklen Streifen entlang des Rückgrats, der ab seiner Mähne bis zum Ende des Schwanzes besteht. Er ist widerstandsfähig, fürchtet die Kälte nicht und erträgt problemlos minus 20 °C.

Heutzutage ist der Tarpan ein rustikales Tier. Er wird als natürlicher Manager des Ökosystems betrachtet, denn er unterhält die Naturräume. 

Manager des Ökosystems

Sozialleben

Der Tarpan lebt in Herden, welche vom dominierenden Hengst angeführt wird.

Die Stute wirft nach einer Tragezeit von 11 Monaten ein Fohlen, manchmal auch zwei.

Hätten Sie das gewusst?

Der Tarpan verbringt den größten Teil seiner Zeit beim Fressen. Er grast und bewegt sich 12 h pro Tag fort!

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